...ein
dreivierteljahrhundert ist eine lange Zeit. Unser Sportfreund und
langjähriger Vorsitzender Erich Hage hat versucht, 75 Jahre mit Worten,
Statistiken und Bildern einzufangen und festzuhalten. So weit ich das
beurteilen kann, ist ihm diese wahrlich nicht leichte Aufgabe hervorragend
gelungen. Ich sage stellvertretend für den Vorstand: "Vielen
Dank, lieber Erich!"
Dank,
der von Herzen kommt, gilt natürlich auch allen, die einen Großteil
ihrer Freizeit dem TSV widmen - ich sage bewusst nicht opfern. All jenen
also, die sich um die Jugend kümmern, die Sportanlage in Ordnung halten,
die als Schiedsrichter Spiele leiten, die Finanzen verwalten, den leidigen
Schriftkram erledigen, Turniere organisieren und, und, und... . Kurzum all
diesen Sportverrückten, die Stunden um Stunden ehrenamtlich für den
Verein aktiv sind und - so hoffe ich - dabei auch ihren Spaß haben.
Ich
tue mehr als meine Pflicht, wenn ich auch vor jenen den Hut ziehe, die
unsere Arbeit im TSV finanziell unterstützen. Ohne Sponsoren geht es
schon lange nicht mehr. Ich verweise deshalb gerne auf die Unternehmen,
die durch ihre Werbung auf den Sportplakaten, dem TSV-Jugendbus oder bei
diversen Veranstaltungen regelmäßig ihr Scherflein beitragen.
Frank
Heine
1.
Vorsitzender des TSV Eintracht Wolfshagen im Harz von 1930 e.V.
Zum
Gedenken
In
Ehrfurcht und Dankbarkeit gedenken wir unserer gefallenen,
vermissten
und verstorbenen Sportkameraden.
Wir
werden ihnen allzeit ein ehrendes Gedenken bewahren
Der
Vorstand im Jubiläumsjahr
Axel
Heine (Schriftführer), Doris Olbrich (2. Vorsitzende) Frank
Heine (1. Vorsitzender) Hans-Henning Klingebiel (Kassierer)
Geschäftsführender
Vorstand des Gesamtvereins
Frank
Heine (1.Vorsitzender)
Doris
Olbrich (2. Vorsitzende)
Axel
Heine (Schriftführer)
Hans-Henning
Klingebiel (Kassenwart)
Tennisabteilung:
Ralf
Klingebiel
Claudia
Bothe
Christina
Wegener
Lothar
Schneider
Ute Meißner
Karin
Wiebach-Niestroj
Fußballabteilung:
Jürgen
Schaper
Jörg
Schnabel
Tischtennisabteilung:
Michael
Stein
Reinhard
Pöhl
Leichtathletikabteilung:
Rolf
Nolte
Seniorengymnastik
50 + :
Antje
Wedde
Sportabzeichen:
Rolf
Nolte
Ehrenrat:
Manfred
Bauerochse, Erich Hage, Hermann Hage
Ehrenmitglieder:
Manfred
Bauerochse, Erich Hage, Hermann Hage, Heinz Fischer, Walter Hund, Günther
Pilz, Martin Röttger
Ehrenjugendleiter:
Jens
Fiebig
Vereinsvorsitzende
seit 1930
Hermann
Sälzer
Gründer
des Vereins
Hermann
Wiese
Walter
Pahl
Die
Meine
Walter
Pahl
Gildestraße
Dieter
Pages
Foto
musste
auf
Wunsch
des
Sohnes
entfernt
werden
Ernst
Rowold
Erich
Hage
Werner
Bothe
Erich
Hage
Siegfried
Graber
Günter
Fiebig
Udo
Schneider
Frank
Heine
75
Jahre TSV Eintracht Wolfshagen im Harz e.V. von 1930
Im
Jahr 2005 feiert unser Verein seinen 75. Geburtstag. Betrachtet man
seine Entwicklung, so kann man diese wohl mit einer Bergwanderung
vergleichen:
In
75 Jahren hat dieser Verein schon eine beträchtliche Höhe erreicht. In
der Pause aus Anlass der Geburtstagsfeier soll ein Blick zurück auf den
bisherigen Weg geworfen werden. Dabei kann man sehen, dass auf der
bisherigen Wanderung etliche Täler durchwandert werden mussten, um schließlich
wieder an Höhe zu gewinnen.
Begonnen
hat die Wanderung mit einer Fußballabteilung. Im Laufe der Zeit gesellten
sich folgende Abteilungen bzw. Sparten hinzu:
Gymnastik,
Leichtathletik, Tennis und Tischtennis. Von 1946 bis 1949 gehörte eine
Abteilung mit einer Damen- und Herrenmannschaft im Feldhandball und
von 1976 bis 1981 eine Volleyballabteilung dazu.
Im
Jahr 1971 wurde auch eine Skiabteilung gegründet, die jedoch
nach kurzer Zeit mangels geringer Beteiligung wieder aufgelöst werden
musste.
Die
im Jahr 1978 gegründete Turnabteilung für Jugendliche im Alter
von 8 bis 14 Jahre musste ebenfalls nach kurzer Zeit wegen geringer
Beteiligung wieder aufgelöst werden.
Schon
immer hat sich der Verein darum bemüht, seinen Mitgliedern eine breite
Palette zur sportlichen Betätigung in einem Verein anzubieten. Deshalb
ist mehrfach der Versuch unternommen worden, mit dem MTV Wolfshagen eine
Fusion einzugehen. Leider ohne Erfolg.
Folgende
Jubiläen wurden schon gefeiert:
Im
Jahr 1970 das 40., in 1980 das 50. Vereinsjubiläum
und im Jahr 1999 der 25. Geburtstag der Tennisabteilung. Zu allen
Anlässen wurde eine Festschrift herausgegeben, in der auch die
geschichtliche Entwicklung enthalten ist. In dieser Broschüre wird
deshalb die Entwicklung bis zu den einzelnen Jubiläen noch einmal kurz
dargestellt und über weitere Ereignisse berichtet.
Unser
Wunsch im Jubiläumsjahr:
Mögen
uns noch viele Sportler auf der weiteren Wanderung begleiten. Jeder
Sportinteressierte ist uns jederzeit willkommen. Uns ist klar, dass der
bisherige Weg nur mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern und der
finanziellen Unterstützung von Sponsoren möglich war, denen wir an
dieser Stelle ganz herzlich dafür danken. Auf ihre Hilfe hoffen wir auch
in der Zukunft.
Die
Fußballabteilung
Bis
in das Jahr 1929 konnte man hier in Wolfshagen in einem Verein nur die
Sportart „Turnen“ betreiben. Es gab zwei Vereine, nämlich den
Arbeiter Turn- und Sportverein und den Männer Turn Verein (MTV). Es gab
aber auch schon Sportbegeisterte, die eine weitere sportliche Betätigung
suchten. Man spielte auf den Wiesen oberhalb des Orte Fußball. Die Tore
bildeten jeweils zwei Bohnenstangen. Bald fanden diese Fußballbegeisterten
Unterstützung durch Männer aus Endbach, die hier in der Gegend einen
Steinbruch einrichteten. Zu nennen sind hier Hermann und Willi Sälzer und
Karl Burk.
Der
erste Name:
Man
bemühte sich, bei den bereits bestehenden Turnvereinen um die Aufnahme
einer Fußballsparte im Verein. Man fand aber kein Verständnis.
Auf
mehr Verständnis stieß man im Jahre 1930 beim damaligen Reichsbanner.
Hier konnte man eine Sportabteilung Fußball gründen. Die Zugehörigkeit
zu dieser Abteilung befriedigte jedoch bald nicht mehr. Deshalb nicht,
weil es hier keine Knaben- und Jugendspieler gab. In der damaligen Zeit
konnte man als Jugendlicher entweder in einer Knabenmannschaft (Alter bis
14 Jahre) oder in einer Jugendmannschaft (Alter 14 bis 18 Jahre) Fußball
spielen.
Im
Frühjahr 1931 fasste man deshalb den Entschluss, eine selbständigen
Verein zu gründen. Man gab sich den Namen „ Arbeiter Sportfreunde Blau
– Gelb“. Blau-Gelb war damals die Farbe des Landes Braunschweig. Noch
heute ist die Vereinsfarbe Blau – Gelb.
Es
gibt sogar ein Lied mit folgendem Text:
"Blau
und Gelb sind unsere Farben und wir tragen sie mit stolz, denn im Harze da
weis es jedes Kind, dass wir die Wolfshäger Fußballspieler sind."
Auf
Fahrten zu den Auswärtsspielen oder auf Feiern wurde dieses Lied sehr oft
gesungen.
Der
zweite Name:
Mit
der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde der Verein aufgelöst,
das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Die Fußballer ließen sich jedoch
nicht entmutigen. Im Frühjahr 1933 gründeten sie eine neuen Verein, den
Sportverein „Eintracht“ Wolfshagen. Der Name „Eintracht“ wurde auf
Wunsch des damaligen Volksschullehrers Bohnsack hinzugefügt. Lehrer
Bohnsack stammte aus Schöppenstedt und hatte im Verein Eintracht
Braunschweig bereits Fußball gespielt.
Allmählich
kam jedoch die Nachwuchsarbeit zum Erliegen. Die Jugendlichen wurden mehr
und mehr von der Hitlerjugend beansprucht. Der Nachwuchs fehlte und durch
die Einberufung zum Wehrdienst standen immer weniger Herrenspieler zu Verfügung.
Mit Ausbruch des Krieges kam dann der Sportbetrieb zum Erliegen.
Der
dritte Name
Nach
Kriegsende wurde der Verein durch die englische Besatzungsmacht ganz
aufgelöst. Doch wieder ließen sich die Fußballer nicht entmutigen. Zunächst
bestand der Residenzoffizier der Besatzungsmacht bei einem Besuch darauf,
mit dem Nachbarort Langelsheim einen Verein zu bilden. Nach weiteren Bemühungen
gestattete er jedoch, in Wolfshagen wieder einen Verein zu gründen.
Weitere Vereine wurden jedoch nicht gestattet.
Im
bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Hotels „Zur Linde“ wurde
der TSV „Eintracht“ Wolfshagen gegründet. Einige Jahre später
erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister. Deshalb der Zusatz e. V. von
1930.
Bereits 1945 wurde
wieder Fußball gespielt, ab 1947 nahm man sogar wieder an Punktspielen
teil. Bald konnte auch eine 2. Herrenmannschaft gebildet werden, die auch
ab 1948 an Punktspielen teilnehmen konnte.
Die
Sportanlagen
Mit
Stolz blickt der Verein auf die heutige Anlage in der Miesplieth mit
seinen zwei Fußballfeldern, fünf Tennisplätzen, je einem Heim für die
Fußballer und die Tennisspieler sowie einem Parkplatz.
Der
Weg zu dieser Anlage war jedoch sehr steinig. Über den Standort gab es
viel Streit. Harte Verhandlungen über die Finanzierung waren nötig. Der
persönliche Einsatz der Sportler war gefragt. Und nicht zuletzt die
Hilfsbereitschaft des ehemaligen Diabas-Steinbruchs ist zu erwähnen.
Doch
der Reihe nach:
Fußball
gespielt wurde zunächst von 1930 bis ins Frühjahr 1964 im
Tannengrund.
Der
Fußballplatz befand sich auf dem jetzigen Gelände des Schwimmbades.
Konnte man anfangs wohl eher von einer Weide sprechen, wurde er
durch den unermüdlichen Einsatz der Mitglieder und mit Hilfe von Firmen
ständig verbessert und auch vergrößert. Im Jahre 1935 erfolgte die
erste nennenswerte Verbesserung. Von der Einweihung des „neuen
Platzes“ berichtet Karl-Heinz Fricke im „Goslarer Bergkalender
2004“ unter Schmunzelgeschichten wie folgt:
Zwei
kleine Schmunzelgeschichten
Fußballtage
waren und sind für Jungen große Tage: Am Vorsonntag hatten wir, die
erste Jugendmannschaft des Goslarer S.C. 08, zur Sportplatzeinweihung in
Wolfshagen gespielt. Dieser kleine Harzort war in jenen Jahren etwas
absonderlich, was seine Bewohner anbetraf. Es waren nette Menschen, die in
der Mehrzahl entweder Klingebiel, Pahl, Bothe oder Bauerochse hießen. Es
waren aber fanatische Fußballanhänger und bei den Spielen auf dem alten
Platz ging es oftmals recht drastisch zu und Mannschaften, die zu
Gast oder Punktspielen erschienen, waren darauf eingestellt, im Falle
eines Sieges schnell im bereitstehenden Mannschaftsbus zu verschwinden.
Fußballspiel
mit brenzligen Situationen
Man
warnte uns vor dem Beginn des Spieles auf dem neuen Platz, dass wir besser
verlieren sollten, sonst ginge es uns dreckig. So nett waren die älteren
Anhänger männlichen Geschlechts, die sich zur Bekräftigung ihrer
Worte mit Dachstöcken ausgerüstet hatten. Diese Stöcke dienten auch
dazu, die Außenstürmer der gegnerischen Mannschaft in brenzligen
Situationen zu Fall zu bringen.
Das
Spiel lief anfangs munter hin und her. Dicht gedrängt standen die
Zuschauer an den Seitenlinien. Kurz vor der Halbzeit jubelte die
Menge, als es den Wolfshägern gelungen war, das erste Tor zu schießen.
Sie wähnten sich bereits als Sieger. Als wir aber in der zweiten Spielhälfte
ausglichen und kurz darauf einen zweiten Treffer erzielten, da kochte die
Wolfshäger Volksseele. Drohungen wurden laut. Besonders heftig wurde der
Schiedsrichter aus Seesen aufs Korn genommen. Rufe wie: „Schiedsrichter
Telefon, Pfeifenkopp und Schiebung“, waren noch harmlos. Andere
Rufe möchte ich hier nicht wiederholen. Als der Schlusspfiff ertönte und
sich nichts an dem Spielstand geändert hatte, machten wir uns kattewitt
aus dem Staube. Wir sahen nur noch, dass einige Burschen den
Schiedsrichter gepackt hatten und ihn in hohem Bogen in das ebenfalls neue
Schwimmbecken beförderten.
Zum
Umkleiden der Spieler stand zunächst nur eine kleine Baracke zur Verfügung.
Die Waschgelegenheiten waren dürftig. Ab dem Jahr 1956 konnten Räume der
angrenzenden kleinen Badeanstalt benutzt werden. Um sich in der kalten
Jahreszeit umziehen und waschen zu können, errichteten Vereinsmitglieder
im Gebäude einen Schornstein und stellten einen Ofen auf. Waschschüsseln
besorgte man von der Firma Uhlig. Nach einigen Jahren baute die
Gemeinde Wolfshagen das erste Sozialgebäude für den angrenzenden
Campingplatz. Die Umkleideräume und die sanitären Einrichtungen konnte
man jetzt mit benutzen.
Man
fühlte sich wohl im Tannengrund; die Atmosphäre bei den Spielen war
einzigartig. Deshalb war man sehr traurig, als man im Frühjahr 1964 diese
traditionsreiche Stätte verlassen musste, um Platz für die neue
Badeanstalt zu machen.
Der
neue Fußballplatz
Am
17. September 1963 fasste der Rat der Gemeinde den Beschluss, auf den
Mispliethwiesen eine neue Sportanlage zu schaffen, und begann mit dem Bau
eines Umkleidegebäudes. Nach der Wahl eines neuen Gemeinderates war man
jedoch mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Der größte Teil der
neuen Ratsherren war nicht bereit, die Verantwortung für den Platz in der
Misplieth zu übernehmen, weil er nach ihrer Meinung im Sprengbereich des
Steinbruchs läge. Böse Zungen behaupteten, dass man heimlich
Steine ausgelegt habe, um dann zu sagen, diese seien bei
Sprengarbeiten dort hingeflogen. Man entschied, auf einem Gelände
oberhalb des alten Sportplatzes im Tannengrund, dessen Eigentümer jedoch
die Weideinteressentschaft Wolfshagen war, einen Hartplatz mit
Nebenanlagen zu erstellen. Man nahm sogar ein halbfertiges
Umkleidegebäude in Kauf. Das bisher erstellte Kellergeschoss des
Umkleidegebäudes wurde zugeschüttet und die Mispliethwiesen mit Abraum
des Diabas-Steinbruches auf die heutige Höhe aufgefüllt.
Der
neue Rat hatte in seiner Planung einen entscheidenden Faktor außer acht
gelassen: die Weideinteressentschaft Wolfshagen. Es begann ein
Tauziehen um die Sportplatzanlage. Schlagzeilen in der „Goslarschen
Zeitung“ geben Zeugnis davon:
9.
November 1964:
Tumult
im Gemeinderat von Wolfshagen
Nähe
des Steinbruchs gefährdet neuen Sportplatz – Entscheidung noch
nicht gefallen – unsachliche Zuhörer
18.
März 1965:
Das
Rindvieh behauptet den Platz
Vorstand
der Weideinteressentschaft gegen Landfreigabe für Sportplatz
Entscheidung
über Sportplatz fällt
Morgen
Generalversammlung der Weideinteressentschaft – Vertretung möglich
Weideinteressenten
ohne Verständnis
Noch
keine Entscheidung über die Lage des neuen Sportplatzes
30.
März 1965:
Diabas
– und lokalpolitischer Sprengstoff
In
einem Leserbrief nimmt Alwin Pahl vom Vorstand der
Weideinteressentschaft zum Tauziehen um den Sportplatz von
Wolfshagen Stellung
1.
April 1965:
Vernunft
wichtiger als Argumentieren
Bürgermeister
Pages gab Pressekonferenz – Es geht um den neuen Sportplatz
6.
Januar 1966:
Wolfshagens
Sportplatz in weiter Ferne?
Grundstücksfrage
konnte nicht geklärt werden – Letzte Möglichkeit ist Gelände
über dem bisherigen Platz
12.
April 1966:
Jetzt
Sportplatz für Wolfshagen
Rat
entschied sich für den Platz an der Misplieth
Im
Frühjahr 1965 wurde auf Beschluss des Gemeinderates und mit
Hilfe der Bundeswehr, der Firmen Rathjens und Teerbau sowie der Mitglieder
des Vereins auf dem bereits aufgeschütteten Gelände der Mispliethwiesen
ein Behelfsplatz erstellt.
Auf
diesem Gelände befinden sich heute die fünf Tennisplätze. Bis zur
Fertigstellung des Behelfsplatzes mussten alle Spiele auf des Gegners
Platz ausgetragen werden.
Am
Behelfsplatz standen jedoch keine Umkleide- und Waschgelegenheiten zur
Verfügung. Das Jugendherbergswerk stellte diese Möglichkeiten in der 400
m entfernt gelegenen und inzwischen abgerissenen Jugendherberge zur Verfügung.
Der
jetzige Hartplatz wurde im Sommer 1966 fertiggestellt. Das Sportheim
konnte am 1. September 1968 bezogen werden. Es enthält neben Umkleide-
und Duschräumen eine Sauna im noch einmal errichteten Kellergeschoss und
im Erdgeschoss Toiletten und eine Gaststätte. Während die Umkleide- und
Duschräume dem Verein von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden,
verpachtete sie die Gaststätte. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten
durch die Stadt in den Jahren 2002 bis 2004 wurde das gesamte Gebäude
Ende 2004 dem Verein zur Bewirtschaftung übertragen.
In
1972 wurde die Flutlichtanlage erstellt. Dabei stellte die Gemeinde das
Material zur Verfügung. Die endgültige Fertigstellung erfolgte in
Eigenleistung durch die Mitglieder.
Beim
Arbeitseinsatz (v.l.): Heinz Langner, Joachim Mittendorf, Lothar Raue,
Manfred Bauerochse, Detlef Keller, Siegfried Graber, Heinz Fischer, Erich
Hage, Ewald Berger, Erhard Breustedt und Hermann Vieth.
Im gleichen Jahr
erstellte die Gemeinde die Umzäunung des Hartplatzes.
Hartplatz
im Jahr 1965...
...und
heute!
Der
Rasenplatz
Zwischen
dem Behelfsplatz und dem neuen Hartplatz unterhielt die Gemeinde ihren Müllplatz
(heutiger Rasenplatz). Durch Sonneneinwirkung entzündete sich der dort
gelagerte Müll von selbst. Die Rauchentwicklung störte dann den
Spielbetrieb empfindlich.
Nachdem die
Gemeinde ihre Müllkippe geschlossen hatte und immer mehr Jugendliche zu
uns stießen, kam in 1978 im Vorstand der Gedanke auf, auf dem ehemaligen
Gelände der Müllkippe ein Kleinfeld-Fußballplatz als Hartplatz
anzulegen. Nach langen Diskussionen entschied man sich jedoch für die
Erstellung des heutigen Rasenplatzes und für die Vergrößerung des
Parkplatzes. Die Stadt und auch der Landkreis stimmten nach langem Hin und
Her dem Vorhaben zu und gewährten Zuschüsse. Die Firma Rathjens füllte
das Gelände entsprechend auf und die Firma Walter Pahl erstellte den
Platz. Der Platz wurde in 1981 endgültig fertiggestellt.
Besuch vom
Sportausschuss des Kreistages und Baubeginn des Rasenplatzes: